Meldungen aus dem Landesverband Hessen

Auf den Spuren des Ersten Weltkrieges

Schülerinnen und Schüler auf dem britischen Teil der Kriegsgräberstätte Bettina Dodenhoeft

103 Jahre nach dem Waffenstillstand des Ersten Weltkrieges besuchen die Schüler eines Kurses der Max-Eyth-Schule die Kriegsgräberstätte auf dem Keilsberg in Niederzwehren. Diese Kriegsgräberstätte stammt aus dem Ersten Weltkrieg – hier sind britische und russische Soldaten des damaligen Kriegsgefangenenlagers begraben worden. Die unterschiedliche Gestaltung beider Gräberstätten fällt auf – ein Hinweis auf den unterschiedlichen Umgang von Nationen mit ihren Kriegstoten. Jeder britische Soldat hat seinen eigenen Grabstein. Die russisch-kommunistische Führung hingegen hat sich nicht für die zarischen Soldaten interessiert und nicht um die Gräber im Ausland gekümmert. Der deutsche Staat kümmert sich, vor Ort die Kommunen. Um auch die Soldaten des Zaren zu würdigen, werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts "Wir schreiben Eure Namen", Tonziegel mit den Namen der ehemaligen Gefangenen erstellen. Dann haben diese nach so langer Zeit endlich ihre Namen zurück.

Viele Menschen sind hier auf dem Berg über Kassel gestorben. Die Kälte und der Nebel an diesem Tag lassen erahnen, wie das Leben vor über hundert Jahren im Kriegsgefangenenlager gewesen sein muss …

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