Für die Stadt Frankfurt begrüßte Stadtrat Dr. Bernd Heidenreich, die Gedenkrede sprach Prof. Dr. Roman Poseck, Hessischer Minister des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz.
In seiner Gedenkrede erinnerte Innenminister Roman Poseck an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren und die Menschen, die durch die beiden Weltkriege, durch Gewaltherrschaft und Terror ihr Leben verloren haben. Dabei verwies er auf die besondere Verantwortung Deutschlands: „Unser Land steht für Freiheit, Demokratie und Menschenwürde. Diese Werte sind das Vermächtnis derer, die vor uns litten, kämpften und starben. Sie sind die Lehren aus den von Deutschland begonnenen Weltkriegen, die in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts fürchterliches Leid über die Menschheit gebracht haben. Gerade deshalb sind wir aufgerufen, die Werte zu schützen und weiterzutragen“, so der Innenminister.
Im Hinblick auf gegenwärtige Kriege und Konflite betonte Innenminister Roman Poseck die Bedeutung der Wehrhaftigkeit unserer Gesellschaft und dankte der Bundeswehr für ihre Arbeit und ihren Einsatz für unsere Freiheit und unsere Grundwerte. „Ich will es deutlich machen“, so Poseck, „je wehrhafter wir sind, umso unwahrscheinlicher ist es, dass wir Opfer eines Angriffs werden.“
Für die Erinnerung an die Weltkriege und die Lehren, die wir aus diesen ziehen, sei der Volkstrauertag auch heute von Bedeutung. Dieser weise auf unsere demokratische Verantortung hin, unsere Pflicht zur Zivilcourage und dafür, dass wir uns jeden Tag für ein friedliches Zusammenleben einsetzen, so Innenminister Roman Poseck.