Meldungen aus dem Landesverband Hessen

Wir schreiben Eure Namen

Eingang zum Friedhof Bettina Dodenhoeft

Vor über hundert Jahren gab es ein Kriegsgefangenenlager auf dem Keilsberg in Niederzwehren. Viele Gefangene sind dort gestorben, meist an Krankheiten. Sie wurden in der Nähe des Lagers beerdigt und erhielten jeweils ein Grabkreuz. Die britische Regierung gestaltete gleich nach Ende des Ersten Weltkrieges die Gräber ihrer Soldaten neu, sie sind bis heute erhalten. Auf dem russischen Teil des Friedhofes gingen die von den Deutschen aufgestellten Grabkreuze im Laufe der Zeit verloren. Die Regierung der Sowjetunion kümmerte sich nicht um die Gräber der russischen Soldaten des Weltkrieges.  In den fünfziger Jahren wurde dieser Teil neu gestaltet und Kreuzgruppen aufgestellt.  Schüler der Max-Eyth-Schule in Kassel haben nun am Volksbundprojekt "Wir schreiben Eure Namen" teilgenommen. Anhand der Informationen auf den Sterbeurkunden erstellten sie Tonziegel mit den Namen der Verstorbenen. Dabei stellten sie fest, dass in der zarischen Armee nicht nur ethnische Russen kämpften, sondern auch deutschstämmige Soldaten und Polen. Und: Sie waren teilweise im Alter der Schüler.

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