„Im Tode alle gleich?“ Führung über die Kriegsgräberstätte Bensheim-Auerbach
Fast 2.000 Tote des Zweiten Weltkriegs
Auf der Kriegsgräberstätte westlich des Bensheimer Stadtteils Auerbach ruhen annähernd 2.000 Tote des Zweiten Weltkriegs. Die meisten waren deutsche Soldaten, die kurz vor Kriegsende bei Kämpfen mit der US-Armee in Süddeutschland ihr Leben verloren. Auch 600 ausländische Tote sind hier begraben, vor allem Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, sowjetische Kriegsgefangene und „Displaced Persons“.
Die Führung am 8. Mai 2026 um 15 Uhr durch Dr. Götz Hartmann, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Volksbunds Hessen, informiert über die Geschichte des Friedhofs und stellt exemplarische Schicksale dort bestatteter Toter an deren Gräbern vor.
Historische Forschung durch den Volksbund Hessen
Die Geschichte der Kriegsgräberstätte wurde vor mehr als 20 Jahren im historischen Forschungsprojekt des Volksbunds in Hessen erstmals wissenschaftlich untersucht. Seit 2004 macht eine Informationstafel auf der Kriegsgräberstätte die Forschungsregebnisse öffentlich. Diese wurden 2025 überprüft und vertieft. Eine neue Informationstafel dokumentiert ab dem 27. März 2026 den aktuellen Wissensstand.
Organisatorische Hinweise
Damit die Führung stattfinden kann, ist eine Mindestteilnehmerzahl erforderlich. Bitte melden Sie bei Interesse Ihre Teilnahme bis zum 23. Mai 2026 beim Volksbund Hessen an. Dies kann unter der Telefonnummer 069/944 907-0 erfolgen oder per E-Mail unter der Adresse hessen@volksbund.de. Gerne können Sie auch weitere teilnehmende Personen anmelden!
Die Führung dauert ca. 90 Minuten. Wir empfehlen festes Schuhwerk.