Ortstermine. Nationalsozialismus in Nordhessen
In Hirschhagen wurde eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte geschrieben. Etwa 1.000 ungarische Jüdinnen wurden aus Auschwitz hierher deportiert, um Sprengstoff herzustellen. Die Führung über das Areal der nationalsozialistischen Sprengstofffabrik erzählt die Geschichte dieses Ortes und der Menschen, die hier zur Arbeit gezwungen wurden und dabei allzu oft den Tod fanden. Erläutert werden die Produktion von Sprengstoffen und Munition, die lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen sowie der Tagesablauf der zur Arbeit gezwungenen Menschen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die durch die Rüstungsindustrie verursachten Umweltschäden im Boden und Grundwasser sowie die Sanierungsmaßnahmen, die Mitte der 1980er Jahre begannen.
Bitte auf wetterfeste Kleidung und geeignetes Schuhwerk achten. Die Exkursion ist nicht barrierefrei und wird ca. vier Stunden dauern. Der Weg umfasst eine Distanz von ca. 8 Kilometern und weist wechselnde Oberflächen auf.
Eine Veranstaltung der vhs Kassel in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kassel, dem Sara Nussbaum Zentrum, dem Landesverband Hessen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., der Gedenkstätte Breitenau und dem Verein Stolpersteine in Kassel
Kosten: 15,00 €
Anmeldungen bitte über die Website der vhs Kassel: VHS Kassel: Ortstermine. Nationalsozialismus in Nordhessen
Anmeldeschluss ist der 16.04.2026